Typ1


CD3-Antikörper erhalten Beta-Zell-Funktion

22-10-2012  Typ1  
Bei neu manifestierten Typ 1-Diabetikern wird durch eine sechstägige Therapie mit CD3-Antikörpern die Beta-Zell-Funktion über einen Zeitraum von mindestens 18 Monaten erhalten. Diabetes mellitus Typ 1 ist eine T-Zell vermittelte Autoimmunerkrankung, welche zum Untergang der Insulin-produzierenden Beta-Zellen des Pankreas führt. Durch die Behandlung mit CD3 monoklonalen Antikörpern lies sich in einer Phase 1-Studie der Funktionsverlust der Beta-Zellen aufhalten. In einer aktuellen Plazebo-kontrollierten Phase 2-Studie wurde der Effekt von humanen gegen CD3 gerichteten IgG1 Antikörper (ChAGlyCD3) auf die Stoffwechselsituation untersucht.

Niereninsuffizienz bei Typ 1-Diabetes

22-10-2012  Typ1  
Die Häufigkeit einer terminalen Niereninsuffizienz beträgt nach 30 Jahren Diabetes-Dauer 7,8%. Als Ursache für das niedrige Risiko von Typ 1-Diabetikern mit einer Manifestationsalter unter 5 Jahren kommen genetische Gründe in Frage. Eine bedeutende Folgeerkrankung bei Typ 1-Diabetes ist die diabetische Nephropathie. Dennoch gibt es nur wenige Daten zum Risiko, infolge eines Typ 1-Diabetes eine terminale Niereninsuffizienz zu entwickeln. In einer aktuellen Kohorten-Studie wurde untersucht, welchen Einfluss Diabetes-Dauer, Lebensalter bei Diabetes-Manifestation und Geschlecht auf das Niereninsuffizienz-Risiko haben.

Diabetes mellitus: Steroide verbessern bei Autoimmun-Pankreatitis den Glukose-Stoffwechsel

22-10-2012  Typ1  
Steroide senken bei Patienten mit Autoimmun-Pankreatitis die Diabetes-Inzidenz und verbessern in der Regel die Stoffwechsellage. Da es aber vereinzelt insbesondere bei älteren Patienten auch zu einer Verschlechterung kommt, empfehlen die Autoren eine engmaschige Stoffwechselkontrolle.

Risikofaktoren für Mikroalbuminurie bei Diabetikern

05-12-2012  Typ1   Typ2  
Risikofaktoren für die Entwicklung einer Mikroalbuminurie beim Daibetiker sind erhöhter HbA1c, Blutdruck und Body-Maß-Index. Zusätzlich sind auch erhöhte Triglyzeridwerte, niedriges HDL-Cholesterin und Nikotin-Abusus mit einer manifesten Mikroalbuminurie assoziiert.

Diabetes mellitus Typ 1

06-12-2012  Typ1  
Der Diabetes mellitus Typ 1 beginnt meist im Kindes- oder frühen Erwachsenenalter. Gekennzeichnet ist dieser Diabetes-Typ durch einen absoluten Insulinmangel. Das bedeutet, dass dem Körper kein selbst produziertes Insulin zur Verfügung steht.

Insulin

08-12-2012  Typ1   Typ2  

Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird. Die zentrale Aufgabe des Insulins besteht darin, die Glukose (=Zucker) aus dem Blut in die Zellen des Körpers zu befördern.

Fußpflege-Tipps bei Diabetes

11-06-2015  Typ1   Typ2  

Vor allem wegen diabetesbedingter Nervenschädigungen (Neuropathie), aber auch als Folge von Durchblutungsstörungen und wegen einer erhöhten Infektionsbereitschaft besteht die Gefahr, dass sich an Füßen aus kleinen Verletzungen oder Druckstellen, die wegen der Nervenschädigung nicht spürbar sind, schlecht heilenden Wunden bilden können.

Erythropoetin bei proliferativer diabetischer Retinopathie

22-10-2012  Typ1   Typ2  

Erythropoetin ist ein Hormon, welches die Bildung von Erythrozyten steuert. Es ist ein wichtiger Beteiligter bei Patienten mit proliferativer diabetischer Retinopathie. Bei dieser Folgeerkrankung kommt es zur Neubildung krankhafter Blutgefäße im Auge.

Diabetes und Zöliakie

15-02-2016  Typ1  

An einer Zöliakie, einer Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten aus Getreide wie z.B. Weizen, Roggen oder Dinkel, erkrankt etwa eine von einhundert Personen. Menschen mit Typ-1-Diabetes sind weitaus häufiger an dieser Immunerkrankung betroffen, nämlich etwa eine Person von fünfzehn. Umgekehrt haben auch Zöliakiebetroffene häufiger einen Diabetes mellitus Typ 1.